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Havanna
Ihr größter Zauber ist die Stadt selbst.
Havanna ist eine der ältesten und malerischsten
Städte der westlichen Hemisphäre.
Der ursprüngliche Teil der Stadt, in
der Nähe des Hafeneingangs gelegen, ist
geprägt durch schmale Gassen, alte Häuser
mit ihren überhängenden Balkonen
und koloniale Architektur.
Besonders die Festungen Castillo de
Morro und La Cabaña
sind Artefakte kubanischer Geschichte und
auf jeden Fall einen Besuch wert. Für
Kultur- und Geschichtsliebhaber lohnt sich
ebenfalls ein Besuch des Museo de
la Revolución. Aber auch Parks,
Plazas und Prachtstraßen wie die berühmte
Calle Obispo finden sich
in Havanna und werden Sie faszinieren. Wir
empfehlen Ihnen einen Besuch der Plaza
de la Catedral, Plaza de
San Francisco, sowie das Plaza
de Armas in der Altstadt.
Das Nachtleben in Havanna
kann es ohne weiteres mit dem Angebot vieler
nord- und südamerikanischer Großstädte
aufnehmen. So ist der Besuch der Bodeguita
del Medio, in der schon Hemingway,
Salvador Allende und Fidel
Castro ihre Daiquiris und Mojitos
schlürften, ein Erlebnis der besonderen
Art. Im Hotel Ambos Mundos war Hemingway Dauergast.
Man kann sein Zimmer Nummer 511, das mit Schreibmaschine
und leerer Whiskyflasche noch original erhalten
ist, besichtigen. Die vom intensiven und ständigen
wissenschaftlich-kulturellen Treiben geprägte
Stadt verfügt über 20 km Strand
innerhalb der 47 km Küste, die auch zum Tauchen
und Hochseeangeln geeignet ist.
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Vinales
Hier
im Tal wächst der legendäre Tabak
auf flachen Feldern zwischen schroffen, steil
aufragenden Kegelfelsen. Das Tal Valle Viñales
bietet mit seinen einzigartigen Felsnasen
(mogotes) und zahlreichen Höhlenformationen
spektakuläre Landschaften. So können hier zum
Beispsiel Tabakplantagen oder
die beeindruckende Höhle Cueva del Indio
besucht, und die schöne Naturlandschaft dieses
Tales genossen werden. Die zu einem Denkmal
erklärte Stadt Viñales ist geprägt durch seine
niedrigen Holzhäuser mit ihren
Veranden. Rund
um das Örtchen gibt es eine Reihe von Ausflugszielen:
das Tal der zwei Schwestern
oder die Insel Cayo Levisa
an der Nordküste |
Trinidad
Im
Jahr 1513 von Valazquez gegründet gilt
die Stadt heute zurecht als eine der Hauptattraktionen
Kubas. Einst war Trinidad der wichtigste Stützpunkt
der Spanier bei der Eroberung Amerikas. Dennoch
ist es das zauberhafte Kolonialstädtchen
geblieben, welches seine Blütezeit im
18. Jahrhundert zur Zeit des Sklavenhandels
und des Zuckerrohranbaus hatte. Wie prächtig
die Häuser, Plätze und Straßen
waren, kann man noch heute sehen. Trinidad
wurde wegen seines fast vollständig erhaltenen
kolonialen Stadtbildes unter
Denkmalschutz gestellt. Besonders
zu erwähnen sind hier die rejas
, prächtige Gitter vor den hohen Fenstern
und Türen, welche aus Holz oder Eisen
gefertigt sich gegenseitig in ihren verschnörkelten
Verzierungen übertreffen.
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Sancti Spirítus
Die
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz wurde 1522
gegründet und kam durch Zucker- und Sklavenhandel
zu Wohlstand. Im Herzen der Stadt liegt die
lebhafte Plaza Serafin Sánchez.
Die meisten interessanten
Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich südwestlich
der Plaza. Dort befinden sich die Plaza
Honorato del Castillo, die Casa
de la Trova, das Perroquial
Mayor de Sancti Spíritus sowie
das Museo de Arte Colonial.
Das koloniale Zentrum ist auf
jeden Fall sehenswert. |
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Morón
Die
"Stadt des Hahns"
kann mit ein paar interessanten Sehenswürdigkeiten
aufwarten. Eine großer Bronzehahn,
der sich am Hotel Morón
befindet, prägt das Stadtbild. Er wurde
nach einem historischen Hintergrund errichtet
und ist so programmiert, das er immer im Morgengrauen
und bei Sonnenuntergang kräht. Das Museo
Caonabo ist wegen seiner präkubanischen
Artefakte sehr bekannt und lohnt für Interessierte
einen Besuch. In der Küstenebene im Norden
befindet sich ein ausgedehntes Feuchtgebiet
mit Riesengras und Mongroven. In seiner Mitte
liegt die Laguna de Leche (Milchlagune),
ein Salzwassersee, an welchen sich unzählige
Vögel und Kleintiere tummeln. Am Südufer
befindet sich in einer Höhle das Kabarett
La Cueva, das sich keiner entgehen
lassen sollte. |
| Camagüey
Die
Stadt Camagüey, welche inmitten weitläufigen
Weidelandes südöstlich von Sancti Spíritus liegt,
ist kulturell sehr aktiv und wird wegen ihrer
Traditionen, ihres Patriotismus
und ihrer klassizistischen Architektur
auch "die Legendäre" genannt. Bei einem Spaziergang
durch die verwinkelten Straßen der Stadt lassen
sich einige Sehenswürdigkeiten besuchen. Die
Iglesia de la Merced hat heute
eine barocke Fassade und im inneren sind jugendstilartige
Wandmalereien zu sehen. Berühmtestes Kunstwerk
der Kirche ist allerdings das Heilige
Grab mit einem Christusbild, welches
sich aus 23.000 Silbermünzen zusammensetzt.
Das einst noble Kloster Iglesia de Carmen
wurde 1823 erbaut und hat einen ausgeprägten
barocken Charakter. D
as Teatro Principal öffnete
1850 zum ersten Mal seine Pforten und wurde
1926 nach einem Brand wieder aufgebaut. Hier
ist das berühmte Ballett von Camagüey
zu Hause, eines der führenden Tanzensembles
Lateinamerikas. |
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Holguín
Die
1545 entstandene Stadt wird auch Stadt der Parks
genannt. Direkt im Zentrum befindet sich der
Park Galixto Garcia.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Museo
de Ciencias. Der
weitläufige Hauptplatz Plaza Calixto
García ist geprägt durch rosa und grünen
Marmor und die Statue des zu Ross sitzenden
General Calixto Iñiguez García. Rund um diesen
Platz gibt es diverse Sehenswürdigkeiten, wie
z.B. das Museo Provincial de Historia,
die Casa de la Trova (hier
finden Musikveranstaltungen statt), sowie das
Centro Provincial de Artes Plásticas
(Kunstgalerie). Weitere Plätze und Sehenswürdigkeiten
der Stadt sind die Plaza Julio Grave
de Peralta, die Kirche Catedral
de San Isidro, die Plaza San
José mit der Iglesia San José,
sowie die einzige Drehorgelfabrik des Landes
( Fábrica de Órganos ) und
die Plaza de la Revolución
mit dem nahe gelegenen Baseball Stadion. |
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